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Schamanische Atemarbeit   

Der Atem ist der Schlüssel zu allem   

Nun ist es so, dass nicht nur die Yogis schon immer wussten, wie wichtig der Aspekt der Atmung ist. Auch im schamanischen Kontext kennen wir unterschiedliche Pranayamas*. Übungen, die unser Bewusstsein erweitern oder verändern, uns in Trance versetzen können, so vieles ist über den Atem lenk- oder steuerbar.
 

Durch die schamanische Atemarbeit kannst Du tief verborgene Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse für einen neuen konstruktiven Kontakt an die Oberfläche holen, Deine Selbstheilungskräfte mobilisieren, Deine Intuition stärken und große Schritte in Deiner spirituellen Entwicklung gehen.

 

Wir kommen als Gruppe zusammen und atmen in Paaren tief und beschleunigt. Unterstützt von Musik führt die spezielle Atemtechnik dazu, dass sich die Barrieren und Widerstände in uns auflösen und wir freien Zugang zu dem haben, was in dem Moment geheilt, gesehen oder aufgelöst werden will. Diese Methode ist je abgewandelt als "Holotopes Atmen", "Verbundener Atem" oder auch "Rebirthing" bekannt.

 

Alles was wir erleben wird auf allen Ebenen in uns abgespeichert, also geistig, emotional und körperlich. Behutsam und gleichzeitig entschieden bewegt uns der Atem zu genau den Blockaden, die uns begrenzen oder zurückhalten in unserem freien Ausdruck. Der innere Bewerter rückt in den Hintergrund und die ganz eigene, tiefe Weisheit führt die Bewegung an. Tief verborgenes kann so an die Oberfläche treten und in eine neue Harmonie gelenkt werden.


Die Mauer, die wir im Leben Stein für Stein aufgebaut haben, hinter der sich alles ungelebte immer noch staut, wird durchbrochen und das Leben gerät wieder in seinen Fluss. Das einzige, was wir dazu tun müssen ist atmen, alles andere geschieht von selbst.


Das ganze Universum wirkt im „Einatmen-Innehalten-Ausatmen-Innehalten…“. Tag und Nacht, Ebbe und Flut, die Jahreszeiten, Ausdehnung und Zusammenziehen des Weltalls, Brahma-Vishnu-Shiva, alles beginnt und endet nach diesem Prinzip. Das erste was wir tun, wenn das Abenteuer beginnt, ist Atmen und es ist auch das letzte, bevor wir wieder weiterziehen. Durch bewusste Atmung klinken wir uns (wieder?) ein in das natürliche Pulsieren des Lebens.

 

*(Prana=Lebensenergie, Ayama=Ausdehnung/Kontrolle).
 

 

Kontraindikation: Epilepsie, schwere Herz-Kreislauferkrankungen, Glaukom, schweres Asthma, nach Operationen

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